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Tipps zu Hundezubehör

Bevor unsere Schätzchen unser Nest verlassen haben, haben wir viele Fragen bzgl. des von uns verwendeten Hundezubehörs und ebenfalls Fragen zu Hunde- und Welpenerziehung erhalten.   Daher sind nachstehend einige Tipps zum Hundezubehör aufgeführt.  Damit diese Seite nicht zu lang wird, gibt es die Hundeerziehungstipps auf einer separaten Seite.

Hundezubehör

Der Markt für Hundezubehör ist gigantisch groß, so dass die nachfolgende Liste nur den Versuch darstellt, bei der „Qual der Wahl“ vielleicht etwas Entscheidungshilfe zu geben.  Wir haben die Dinge, die sich für uns als extrem gut und/oder nützlich erwiesen haben, in folgende Kategorien eingeteilt:

 

Brustgeschirr & Leinen

Brustgeschirr

Jeder Welpe bekommt von uns bei der Welpenabgabe als Teil des Welpen-Care-Pakets ein Halsband und eine Leine.  Trotzdem würden wir jedem Welpenbesitzer raten, sich ein Brustgeschirr anzuschaffen.  Nachdem wir mehrere Studien hierzu gelesen haben (vor allem diese Studie einer namhaften Physiotherapeutin (hier muss man nach vollständigem Laden der Studie (schwarzer Bildschirmhintergrund) in der Mitte des Bildschirms auf den Pfeil nach rechts klicken, um weiter zu lesen), würden wir sogenannte Y-Geschirre empfehlen, jedoch Norweger-Geschirre aufgrund der eingeschränkten Bewegung des Hundes nicht.  

Darüber hinaus ist es auf jeden Fall ratsam – wenn man noch keine Erfahrung mit dem Anpassen eines Brustgeschirrs hat – die Passgenauigkeit in einem Fachgeschäft einstellen zu lassen.  

Uns gefallen die Geschirre von Stake-Out am besten, weil sie gespolstert sind, auch nach unzähligen Wäschen in der Waschmaschine noch aussehen wie neu und vor allem super gut sitzen, wie man in dem Video sehen kann, wo Malu am Rad läuft!!

 

Alltagsleine 

Bei den Leinen sind unserer Meinung nach die ohne Schlaufen mit Gummierung am besten.  Wenn der Hund doch einmal plötzlich ziehen sollte, ist das Verletzungsrisiko für seinen Menschen bei Leinen mit Schlaufe hoch.  Die Gummierung verhindert, dass man den Grip verliert.  Wir benutzen folgende Leine täglich:

Retrieverleine 

Wir haben sie angeschafft, damit wir mit Malu in den Tagen vor der Geburt schnell an der Leine in den Garten gehen konnten (schwangere Hündinnen neigen dann zum Graben und sich Verstecken im Gebüsch und können auch schonmal den ersten Welpen im Garten gebären🙈).

Ja, wir haben eine.  Sogenannte Retrieverleinen sind Leinen die kein Halsband erfordern, weil die Leine vorne eine Schlinge hat und man diese einfach dem Hund über den Kopf stülpen kann.  Diese Leinensorte sollte man nur verwenden, wenn

  • sie einen Zugstopp hat (!!!)

  • der Hund wirklich leinenführig ist

  • man nur eine kürzere Strecke mit dem Hund an dieser Leine geht

Flexileine 

Hier sind die Meinungen sehr umstritten.  Es ist sicherlich überhaupt nicht sinnvoll, eine Flexileine einzusetzen, wenn ein Hund noch nicht leinenführig ist, weil er sonst lernt „wenn ich ziehe, erweitert sich mein Radius“. 

Wir haben bei Malu erst eine Flexileine angeschafft, als sie 2,5 Jahre alt war und wir im Urlaub in Italien davon ausgegangen waren, dass überall Leinenpflicht herrscht.  Da unsere Hovis zu den großen Rassen zählen, sollte man auf Stabilität der Flexileine achten.  Wir haben auf Empfehlung von anderen Hovi-Haltern folgende Leine ausgewählt:

Kamm & Bürsten

Welpenbürste

Ein Hovi ist vom Fell her recht pflegeleicht.  Anfangs haben wir bei Malu eine sehr weiche Welpenbürste benutzt, obwohl ihr Fell eigentlich kein Bürsten erfordert hätte.  Wir haben es trotzdem gemacht, damit sie an die Prozedur gewöhnt war.  Da wir mit unseren Welpen „Doktorspiele“ durchführen, kennen sie die Bürste bereits … auch wenn sie der Meinung sind, dass es sich hierbei nur um ein weiteres Kauspielzeug handelt, das zusätzlich auch noch streichelt … es ist also etwas gaaaanz Tolles 😉.

 

Kämme

Jetzt benutzen wir bei Malu im allgemeinen zwei Kämme:  einen Kamm mit rotierenden Zinken und einen Staub-/Flohkamm mit dem sich die feinen Häärchen an und unter den Ohren entwirrren lassen, damit sie nicht verfilzen

Kämme - Spezial

Wenn sich die Haare an ihren Hosen doch einmal verfilzt haben, dann benutzen wir – sehr, sehr selten – einen Entfilzer.  Auch hier gibt es sehr viele verschiedene.  Wir haben uns für das folgende Model entschieden und unsere Wahl bisher nicht bereut: 

Autozubehör

Wir haben Malu sehr lange jede Treppe rauf- und runtergetragen, aber ins Auto musste sie von Anfang an selbst laufen und zwar per Rampe.  Da sie ähnliche „Balancier-Stege“ schon von ihrer Züchterin kannte, war das kein Problem und sie hat es mit Begeisterung gemacht. 

Unser Training damals hat natürlich den Riesenvorteil, dass Malu auch dann gerne die Rampe benutzt, wenn sie – wie z.B. während der Trächtigkeit oder später im Alter – nicht mehr aus (oder ins) Auto springen soll.    

Wir haben auch bei der Rampe lange gesucht, weil viele von diesen entweder nicht stabil genug aussahen oder so schwer waren, dass ich sie kaum an die richtige Stelle positionieren konnte.  Schließlich haben wir uns für folgende Variante entschieden:

Diese Rampe wiegt nur ca. 5 kg, ist absolut rutschfest auch bei nassem Wetter, super robust und auch unsere Welpen lieben sie sehr als Balanciersteg … 😉. 

 

Fahrradzubehör

Fahrradanhänger

Da wir begeisterte Radfahrer sind, war für uns immer schon klar, dass wir Malu auf jeden Fall an einen Fahrradanhänger gewöhnen wollen.  Wir haben hierzu gründlich recherchiert und der einzige auf dem Markt erhältliche Fahrradanhänger mit Federung, der super robust und stabil ist, nicht umkippt (selbst nicht auf Waldwegen), extrem leicht ist, und einem Hovawart genug Platz bietet, ist der Comfort Wagon L von Petego.  

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich der Anhänger ohne Räder auch als Hundeautobox im Auto verwenden lässt, was wir im Urlaub bereits einige Male als Vorteil schätzen lernten, weil wir so viel Gepäck (incl. Fahrräder) hatten, dass für unsere übliche Auto-Metallbox kein Platz war. 

Natürlich muss man den Hund an den Fahrradanhänger – genau wie an das Laufen neben dem Fahrrad – in kleinsten Teilschritten gewöhnen.  Dies kann durchaus mehrere Monate dauern😢.  

Während ein Hund erst neben dem Fahrrad laufen darf, wenn sein Skelett ausgewachsen ist (d.h. nicht bevor der Hund ca. 15 Monate alt ist), kann auch ein Welpe bereits im Anhänger mitfahren, wenn er dies gerne tut und es für ihn keinen Stress bedeutet 😊. 

 

Fahrradführstange

Wir wollten sicherstellen, dass Malu von Anfang an sicher neben dem Fahrrad laufen kann, ohne dass wir ihre Leine in der Hand halten müssen und Gefahr laufen, von ihr vom Fahrrad gezogen zu werden, falls sie doch einmal in die Leine springt.  Mittlerweile läuft sie natürlich absolut sicher am Rad und lässt sich sowohl angeleint als auch ohne Leine zuverlässig über bestimmte Kommandos in die gewünschte Richtung dirigieren oder stoppen, aber am Anfang wollten wir kein Risiko eingehen. 

 

Wir haben verschiedenste Fahrradführstangen für Hunde getestet und uns schließlich für die Cycleleash von Petego entschieden.  Diese verfügt am Ende der Stange über einen Bereich aus Gummi, so dass man ein Rucken des Hundes nicht beim Fahren spürt und sicher beide Hände am Lenker lassen kann. 

Erwähnen sollten wir noch, dass wir schwere Elektro-Mountain-Bikes haben, bei der die Halterung nicht an der Sattelstange angebracht werden kann, da diese bei uns versenkbar ist.  Wir befestigen daher die Halterung am Gepäckträger. 

Transportboxen

Kleine Faltbox

Als wir Malu mit 9 Wochen bekommen haben, brauchten wir eine kleine Transportbox für sie, damit wir z.B. zum Impfen mit ihr zum Tierarzt fahren konnten.  Nach langem Suchen haben wir uns für dieses Modell entschieden.  Es hat den großen Vorteil - neben der sehr schönen blauen Farbe 😉 - dass sie sich ganz einfach zusammenfalten und wieder aufbauen lässt und das Gewicht nicht sehr groß ist. 

 

Große Faltbox

Als Malu aus ihrer blauen Faltbox herausgewachsen war, entschieden wir, eine weitere anzuschaffen, in die sie auch als erwachsener Hund bequem passen würde.  Wir wollten unbedingt eine Box, die sehr leicht ist und sich blitzschnell zusammenfalten und wieder aufbauen lässt.  Wir haben uns für folgendes Modell entschieden und den Kauf bis heute nicht bereut. 

Die Faltbox steht heute in der Küche unter dem selbstgebauten Küchentisch und es ist ungemein praktisch, Malu in ihre Box schicken zu können, während wir mit Kochen oder anderen Arbeiten in der Küche beschäftigt sind, ohne dass Malu uns zwischen den Füßen steht oder liegt.  Und Hovis sind ja bekanntlich wahre Meister im "im-Weg-Liegen".  😉

Körbchen

Wir haben uns unheimlich viele Gedanken über das richtige Körbchen gemacht, bevor Malu zu uns kam und uns für folgendes Modell entschieden:  

Ihr Körbchen hat sich wirklich bewährt:  in der Schwangerschaft und nach der Geburt hat sie wie viele Mamas einen Platz zum Scharren und Graben gebraucht und dafür ihr Körbchen genommen.  Wir dachten eigentlich nicht, dass es das aushalten würde, aber außer ein paar oberflächlichen Kratzern sieht man dem Körbchen nichts an👍.  

Die Qualität ist also durchaus überzeugend.